Subscribe RSS

Tag-Archive for "angeln"

Für Paddler: Der Schweriner See in Westmecklenburg Jul 06

Die Region im Nordwesten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern bietet eine große Auswahlmöglichkeit für zahlreiche Aktivitäten. Naturfreunde werden wahrscheinlich auf ihre Kosten kommen, denn die Gegend ist in eine natürlich gebliebene Landschaft eingebettet. Genauso finden Kanu- und Kajakwanderer gute Bedingungen vor. Viele Seen der Mecklenburger Seenplatte sind miteinander verbunden, dadurch man kann Touren über mehrere Tage einplanen, sofern man möchte. An vielen kleinen Ortschaften, die teilweise direkt an den einzelnen Seen liegen, gibt es Campingplätze. Dadurch hat man auch als Wassersportler gute Möglichkeiten, auf dem Seeweg viele unterschiedliche Gemeinden kennenzulernen. Eine Kanutour kann so zum Beispiel in mehrere Etappen mit Übernachtungen eingeteilt werden.

Der Schweriner See, an der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, gelegen, hat eine Wasserfläche von über sechzig Quadratkilometer. Für einen Binnensee ist er also recht groß. Übrigens ist dieser See zusammen mit dem dort vorhandenen Ziegelsee, als Bundeswasserstraße ausgewiesen und teilt sich in den Innen- und Außensee auf. Vom Schweriner- und dem Ziegelsee gehen schiffbare Verbindungsflüsse über die Elde, die Stör und den Störkanal ab. Auf diesen Wasserwegen erreicht man die Müritz, die Elbe und sogar die Nordsee. Hat man die Stadt Schwerin einmal auf dem Wasserweg erreicht, bietet sich sicherlich eine Gelegenheit an, die Stadt näher zu inspizieren. Innerhalb des Stadtgebietes gibt es insgesamt sogar zwölf Seen. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Schweriner Schloss, vom dortigen Standpunkt aus hat sich Schwerin entwickelt. Seit dem Jahre 1990 ist das Schloss Sitz des mecklenburgischen Landtags. Bis zum Jahre 1918 war es Hauptresidenz der Herzöge und Großherzöge des Landes.

Eine Besonderheit, die diese Stadt aufweist, ist der Nahverkehr. Hier verkehrt nach wie vor eine elektrische Straßenbahn mit insgesamt vier Linien. Die Bahn befindet sich seit dem Jahre 1908 ununterbrochen in Betrieb; mit Ausnahme der Kriegsjahre. Auch zum Personenverkehr gehörend, wenn auch auf eine etwas eigenwillige Art, ist der Fährverkehr auf dem Pfaffenteich. Dies ist ein Teich in der Stadt mit einer Fläche von circa zwölf Hektar. Hierauf verkehrt eine kleine Fähre, “Petermännchen” genannt. Vom Frühling bis zum Herbst, genauer von April bis Oktober, läuft sie vier Haltestellen auf dem kleinen Teich an. Dabei können die Fahrgäste selber entscheiden, welche dieser Haltestellen angelaufen wird.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind zum Beispiel die jährlichen Schlossfestspiele, die unter freiem Himmel im sogenannten Alten Garten aufgeführt werden. Dort wurde sogar schon Nabucco, die Verdi-Oper gespielt, und erreichte in der aufgeführten Saison eine Zuschauerzahl von beachtlichen sechzigtausend Menschen. In der Altstadt können einige, teilweise noch gut erhaltene, Fachwerkhäuser besichtigt werden. Einige dieser mittlerweile denkmalgeschützten Häuser aus dem 17. Jahrhundert dienen heutzutage immer noch als Wohnraum. Nicht nur Historiker, auch interessierte Laien finden neben diesen Häusern noch einige Denkmäler sowie Skulpturen vor, die einen geschichtsträchtigen Hintergrund aufweisen. Tierbegeisterte Mitmenschen freuen sich vielleicht über einen Besuch des Zoos, der hier beheimatet ist. In diesem sind exotische Tiere, wie Schlangen, ebenso beheimatet wie Vögel und Enten.

Der perfekte Urlaub zum Angeln Jun 15
angeln

Wer in Deutschland angeln möchte, der benötigt zuerst einmal einen Angelschein, der offiziell als Fischereischein bezeichnet wird. Dafür ist im Rahmen einer theoretischen und praktischen Prüfung eine fachliche Eignung nachzuweisen. In der theoretischen Prüfung geht es um die gesetzlichen Regelungen zur Fischerei, Fischkunde, Gewässerkunde und Gerätekunde. In der praktischen Prüfung muss man verschiedene Fischarten anhand von Fotos sicher erkennen können und auch unter Beweis stellen, dass man weiß, welches Equipment man zum Fangen welches Fisches benötigt. Der Ablauf und das abgefragte Wissen weichen in den einzelnen Bundesländern teilweise voneinander ab.

Hat man die Fischereiprüfung erfolgreich bestanden und möchte endlich angeln gehen, benötigt man zusätzlich einen Gewässerschein. Das ist nur dort unnötig, wo es sich um private Gewässer handelt, für die man sich die Erlaubnis des Eigentümers oder Pächters eingeholt hat. Auch die Mitgliedschaft in einem Angelverein kann den Gewässerschein teilweise ersetzen, weil man die vereinseigenen Gewässer nutzen kann. Außerdem gibt es übergreifende Nutzungsregelungen zwischen den einzelnen Vereinen.

Der Gewässerschein gibt einem das zeitlich befristete Recht, in einem bestimmten See oder Fluss oder in den öffentlichen Gewässern einer bestimmten Region angeln zu dürfen. Der Gewässerschein wird vom jeweiligen Besitzer ausgestellt. Rechtlich handelt es sich um eine entgeltpflichtige Nutzungsgenehmigung, die entweder für eine ganze Saison, aber auch für einzelne Tage ausgestellt werden kann. Wer keinen gültigen Gewässerschein besitzt und beim Angeln erwischt wird, macht sich der Fischwilderei schuldig, die mit Ordnungsstrafen belegt werden kann.

Viele Reiseagenturen bieten Themenreisen zum Angeln an. Dort ist der Gewässerschein meistens schon inklusive. Die Form der Reisen ist sehr unterschiedlich. Das können Reisen sein, bei denen man alle zwei Tage den Campingplatz wechselt, aber auch Reisen mit komfortabler Unterbringung in einem Sporthotel, das in der Nähe eines geeigneten Gewässers liegt.

Besonders beliebt sind die Hochseekreuzfahrten zum Angeln. Hier werden die interessantesten Fischgebiete angefahren. Dabei kann man sich entscheiden, ob man die Fahrt mit einem der Luxusliner alias Clubschiffe machen oder sich an Bord einer Windjammer begeben möchte. Letzteres verspricht natürlich eine deutlich größere Portion Abenteuer für den geneigten Angelfreund.

© Pavol Kmeto – Fotolia.com

Angeln in Italien: Fischen im Meer oder an Seen Mrz 29
Unternehmen Sie ein Angelurlaub in Italien

Auf einer Fläche von 301.338 km² gilt Italien als viel besuchtes Touristenziel. Sowohl die Kultur als auch die Bademöglichkeiten bei einer Küstenlänge von 7.375 km ziehen Urlauber an. So ist die Adriaküste ein Zentrum des Massentourismus. Städte wie Venedig oder die Hauptstadt Rom mit ihren gut vier Millionen Einwohnern werden viel von Touristen besucht, die sich für die Kultur des Landes interessieren.

Eine andere Art, seinen Urlaub in Italien zu verbringen, ist das Angeln. Dennoch gibt es nicht wenig Urlauber, die zu diesem Zweck nach Italien reisen, meist kommen diese jedoch eher aus europäischen Ländern. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern, die über einen Zugang zum Meer verfügen, unterscheidet sich im seit 1861 unabhängigen Italien das Süßwasser- kaum vom Meeresangeln. Dies liegt daran, dass das Mittelmeer generell, aber vor allem an Italiens Küsten sehr ruhig ist. Aus diesem Grund wird eher leichtes Gerät benötigt. Am Meer sind vor allem Felsküsten als Angelplätze sowie Molen und Häfen beliebt. Die gängigsten Fischarten an den italienischen Küsten sind der Seebarsch, der Hornhecht, der Blauflossenthun sowie der Segelfisch. Der Saison des Blauflossenthuns ist im Sommer, der Segelfisch dagegen ist vor allem von Dezember bis Februar anzutreffen.

© Marco Mayer – Fotolia.com