Bei der Ostsee handelt es sich um ein sogenanntes Brackwassermeer. Dieses kennzeichnet einen geringen Salzgehalt. Zahlreiche Inselgruppen, zu der auch die Insel Rügen gehört, liegen in oder an dem Binnenmeer.
Rügen ist die größte deutsche Insel. Verbunden mit dem Festland ist diese über einen Damm bzw. über eine Brücke. Beide führen, in Stralsund beginnend, über den Strelasund. Zahlreiche Ostseebäder laden die in- und ausländischen Touristen zur Erholung in der teilweisen urtypischen und sehr vielfältigen Landschaft ein. Die Strände sind eine ideale Voraussetzung für einen Badeurlaub. Die Insel wird aufgrund der vielen Sonnenstunden im Jahr auch als Sonneninsel bezeichnet.
Das milde Seeluftklima sorgt für einen großen Erholungseffekt und hat auf Menschen, die an Asthma oder Hauterkrankungen leiden, eine heilende Wirkung. Die Landschaft mit ihren Kreidefelsen lädt zu vielen Entdeckungstouren ein. Diese können in Form von Fahrradtouren oder Wanderungen durchgeführt werden. Zahlreiche Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen bieten für die Touristen Unterkünfte während ihres Aufenthaltes an. Die Preise sind unterschiedlich und weitestgehend von der Ausstattung und der Saison abhängig. Die Hauptsaison ist von Juni bis September. Während dieser Zeit sind die Preise für die Unterbringung am höchsten.
Ein Urlaub auf Rügen ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. In den Herbst- und Wintermonaten haben viele Hotels spezielle Angebote für die Besucher. Dabei handelt es sich meist um einen sogenannten Wellness-Urlaub. Der Entspannungseffekt durch das Klima wird dann durch zahlreiche manuelle Therapien, wie z. B. speziellen Massagen, verstärkt.
Die spanische Insel Teneriffa – die zu der im Atlantik gelegenen Inselgruppe der Kanaren gehört – ist mit über 2.000 Quadratkilometern die größte ihres Archipels. Obwohl Teneriffa politisch zu Spanien gehört, liegt sie vom spanischen Festland über 1.000 km entfernt und gehört geografisch daher zum afrikanischen Kontinent. Teneriffa ist eine Vulkaninsel und weist daher einzigartige Gesteinsformationen und Landschaften auf, die man nur bei Landmassen vulkanischen Ursprungs finden kann. Überall auf der Insel begegnen dem Urlauber Zeugnisse solcher vulkanischer Aktivität. Teneriffa erstreckt sich in etwa über eine Nord-Süd-Ausdehnung von 80 km und ist im Süden bis zu 50 km breit. In ihrer Mitte erhebt sich das Vulkanplateau mit dem höchsten Berg Spaniens, dem Pico del Teide.
Das Klima der Kanarischen Inseln macht sie auch besonders im Winter attraktiv für europäische Touristen, die dem kalten und ungemütlichen Wetter im Herbst und Winter entfliehen wollen. Auf Teneriffa ist es das ganze Jahr über relativ mild. Das verdankt die Insel zum einen dem sogenannten Azorenhoch sowie den tropischen Nord-Ost-Passatwinden, die warme Luft bringen. So liegt die Durchschnittstemperatur von Dezember bis April sogar noch über 17 °C und in den übrigen Monaten durchweg zwischen 20 °C und 25 °C. Im Juli ist mit 25 °C temperaturtechnisch die Spitze erreicht. Im Herbst und Winter (Oktober bis Februar) liegen auch die Sonnenstunden noch bei durchschnittlich mehr als sechs am Tag. Auch hier werden im Juli Spitzenwerte von einer Durchschnittsanzahl von über zehn Sonnenstunden am Tag erreicht. Die Wassertemperatur ist von Mai bis Januar durchgängig mindestens 20 °C im Durchschnitt und liegt auch in den übrigen Monaten nur knapp darunter. Am wärmsten ist das Wasser von August bis Oktober. Hingegen gibt es Regentage nur sehr wenige, im Juni und Juli sogar meist gar keine, und im Mai, August und September nur jeweils einen. In den übrigen Monaten belaufen sich die regnerischen Tage auf drei bis sechs.
Landschaftlich sowie auch die Vegetation betreffend teilt sich die Insel in den Norden und den Süden. Im Norden ist es nicht ganz so trocken wie im Süden, daher gibt es dort mehr Flora und Landwirtschaft. Die sich aufgrund des Meerwassergehalts in der Luft in ca. einem Kilometer Höhe bildenden Wolken, versorgen Pflanzen und Agrarwirtschaft auch in den sehr trockenen Sommermonaten gelegentlich mit Niederschlag. Im sehr trockenen Süden dagegen ist es deutlich karger und die Felsen vulkanischen Ursprungs dominieren das Bild, das sich dem Urlauber bietet.
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