
Wer nach Kuba reisen möchte, kann dies entweder als Individualtourist tun, oder man beteiligt sich an einer organisierten Reise. Viele Reisebüros bieten Gruppenreisen nach Kuba an. Dadurch werden die Preise für Hotelzimmer und Ausflüge günstiger, und man ist gemeinsam mit anderen unterwegs. Allerdings ist man so weniger flexibel in der Auswahl der Unterkünfte und der Unternehmungen. Beide Reisearten haben also Vor- und Nachteile, weshalb man gut abwägen muss, für welchen Urlaub man sich entscheidet. Ist es einem besonders wichtig, dass man genau das sehen und erleben kann, was man möchte, sollte man seine Reise selbstständig planen. Empfindet man die Organisation eher als ermüdend, kann man sich einer Gruppe anschließen.
Kuba lässt sich das ganze Jahr über bereisen. Die Insel ist in der Karibik gelegen, sodass man ganzjährig mit gutem Wetter rechnen kann. Von Mai bis Oktober kann es allerdings öfter regnen, weshalb es sich anbietet, im Winter nach Kuba zu fliegen. Dann ist es in Deutschland kalt, und man kann die Sonne der Karibik noch mehr wertschätzen. Auf Kuba gibt es allerdings auch viele Wirbelstürme, doch diese treten nur punktuell auf und sollten Reisewillige nicht davon abhalten, den Inselstaat zu besuchen.
Interessiert man sich besonders für die Kultur des Landes, kann man seinen Urlaub in den Städten der Insel verbringen. Viele Touristen zieht es in die Hauptstadt Havanna. Hier finden sich zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit, die im neoklassizistischen Stil gebaut sind. Diese Architektur bildet einen Kontrast zur traditionellen Kultur der Südsee und macht einen Teil der Geschichte Kubas greifbar. Manche der Gebäude gehören zum Weltkulturerbe und werden restauriert, um sie für eine längere Zeit zu erhalten. Außerdem gibt es zahlreiche bekannte Plätze in Havanna, die beispielsweise der sozialistischen Revolution gewidmet sind. Diese ist ebenfalls wichtiger Teil der Geschichte des Landes und wird an Plätzen und Gebäuden deutlich. Tritt man in Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung, kann man ihre Meinung über Politik und Geschichte erfahren und sich austauschen. So erhält man einen neuen Blickwinkel auf die zeitgenössischen Ereignisse und kann sein Wissen vertiefen.
Auch die zahlreichen Sandstrände locken viele Touristen an. Hier kann man lange Spaziergänge unternehmen, im Meer baden oder Ausflüge mit dem Boot machen. Will man besonders viel Zeit unter Palmen verbringen und auf den Ozean blicken, kann man sich einen Bungalow mieten. Diese sind oft in der Nähe des Strandes gelegen, manche haben sogar einen eigenen Strandanteil. Dann kann man noch nachts im Sand sitzen und den Wellen zuhören. Ein Bungalow bietet sich besonders dann an, wenn man mit mehreren Reisegefährten unterwegs ist und sich mit ihnen einen Unterkunft teilen möchte. So kann man auch die Kosten für den Einzelnen senken. Die Preise für Bungalows unterscheiden sich je nach Größe und Lage. Vergleicht man mehrere Anbieter schon von zu Hause aus, kann man einen guten Überblick erhalten und sich die passende Unterkunft aussuchen. Will man mehr Zeit auf Kuba verbringen, lassen sich auch mehrere Unterkünfte an unterschiedlichen Orten mieten. So kann man beispielsweise eine Woche in Havanna verbringen und dann Richtung Süden aufbrechen, um dort eine weitere Woche Urlaub zu machen.
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